Evaluation des Teilschulnetzplanes zeigt Stand, Wirkungen und Perspektiven der beruflichen Bildung
Berufsbildende Schulen in Sachsen auf dem Prüfstand
Der nun vorliegende Evaluationsbericht untersucht den Teilschulnetzplan für die berufsbildenden Schulen im Freistaat Sachsen, der seit dem Schuljahr 2021/2022 die Standorte und Einzugsbereiche der Bildungsgänge verbindlich regelt. Hintergrund ist der gesetzliche Auftrag, ein landesweit abgestimmtes, regional ausgewogenes und unter zumutbaren Bedingungen erreichbares Angebot der beruflichen Bildung sicherzustellen. Nach vier Jahren praktischer Umsetzung wurde überprüft, in welchem Umfang die angestrebten Ziele erreicht wurden und welche Wirkungen die getroffenen Standortentscheidungen entfaltet haben.
Im Mittelpunkt der Evaluation stehen die Schaffung von Standort- und Planungssicherheit, die Stabilisierung und Stärkung der beruflichen Bildung im ländlichen Raum sowie die Weiterentwicklung regionaler Kompetenzzentren. Analysiert wurden unter anderem die Entwicklung der Beruflichen Schulzentren, der Erhalt von Schularten und Bildungsgängen, die Schülerzahlen, die Auslastung der Standorte sowie notwendige Anpassungen im Planungszeitraum. Ergänzend flossen Einschätzungen von Schulträgern, Schulleitungen, ausbildenden Unternehmen und weiteren Akteuren ein.
- Evaluation des Teilschulnetzplans für die berufsbildenden Schulen im Freistaat Sachsen (*.pdf, 1,79 MB) Stand: 1. Februar 2026
- Anlage 1 (*.pdf, 3,62 MB)
- Anlage 2 (*.pdf, 1,09 MB)